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Konzept

Der geplante Erweiterungsbau der FOS/BOS Kaufbeuren schliesst am Knickpunkt des winkelförmigen Gebäudes der Fachoberschule an und erstreckt sich von dort nach Norden. Es ergibt sich eine sternförmige Figur für das neue Ensemble. Die neue Pausenhalle im Zentrum stellt dabei das verbindenden Element dar, von dem aus der Bestand, das Provisorium sowie der Neubau erschlossen werden.

Freiraum

Der Erweiterungsbau gliedert das Grundstück in zwei Bereiche: im Westen liegt der Parkplatz mit 100 PKW- und 50 Fahrradtellplätzen, im Osten verbleibt eine grosszügige Fläche als Schulgarten. Von den Unterrichtsräumen und der Pausenhalle des Erweiterungsbaus bieten sich so Blicke ins Grüne und bis zur Wertach.

Kubatur

3 Körper bilden die Kubatur der Erweiterung: Zum einen die Pausenhalle, die sich als eingeschossige polygonale Halle aus dem Bestandsgebäude schiebt und durch ihre polygonale Form den erdgeschossigen Anschluss an die weiteren Gebäudeteile herstellt. Ein zweigeschossiges Treppenhaus als zweiter Körper schliesst unterhalb der Trauflinie an den Bestand an und verbindet diesen auch im Obergeschoss mit dem länglichen Erweiterungsriegel, der den dritten Baustein bildet und in dem die Nutzungen untergebracht sind.

Organisation

Der Erweiterungsbau ist zweibündig organisiert und klar gegliedert: Im Erdgeschoss befinden sich die Fachräume, im Obergeschoss die Verwaltung und die Klassenräume. Speziell ist die Belichtung der innenliegenden Flurbereiche. Oberlichter in Kombination mit Licht- und Lufträumen gliedern den Gang und sorgen für eine natürliche Belichtung auch im Erdgeschoss. Darüber hinaus werden so Blickbeziehungen zwischen Oben und Unten hergestellt. Durch die rhythmische Anordnung der Licht- und Lufträume bilden sich Aufweitungen mit Aufenthaltsqualität vor den Eingängen zu den Klassen- und Fachräumen.

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