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Das Baugrundstück in Berlin Mitte wird im Norden von einer Brandwand begrenzt, im Süden von der Hochbahn. Der Baukörper nimmt im Norden die Höhe der anschliessenden Bebauung auf, während er sich mit der Südseite nach oben stuft. Zur S-Bahn hin wird ein Streifen freigehalten, der auch der Querung zwischen Planck-Straße im Westen und Geschwister-Scholl-Straße im Osten dient und von dem auch der Zugang zum Gebäude erfolgt.

Der Besucher betritt zunächst eine allgemein zugängliche Zone mit Cafeteria und Hörsaalfoyer. Direkt angrenzend befindet sich im EG die Leihstelle und der Bibliographische Apparat, der EDV-Informations-bereich ist unmittelbar darüber im 1.OG zu finden. Die Magazinbereiche sind geschützt in einem Kern im Inneren des Gebäudes untergebracht. Die Freihandbereiche orientieren sich zur den Fassaden und sind so natürlich belichtet.

Im Gebäudeinneren befindet sich ein Luftraum, der auch die vertikale Erschliessung in Form von Rolltreppen und Aufzügen in sich aufnimmt. Der Lesesaal liegt im 5.OG nach Süden und bietet einen Panoramablick über Berlin. Darüber befinden sich zwei weitere Geschosse für die Verwaltung sowie, als oberster Teil des Magazinbereichs die Räume für die historischen Buchbestände mit direkter Verbindung zur Verwaltung.

Die Fassade besteht aus zwei Schichten - einer Stahl-Glas-Fassade als thermischer Hülle sowie einem davorliegenden Vorhang aus an Stahlprofilen abgehängten schwarzgebrannten Klinkern. Diese sind unterschiedlich dicht gehängt, die Dichte und somit der Lichteinfall sind in Korrspondenz mit den sich dahinter befindenden Räumen und Nutzungen. In Regalzonen sind die Ziegelsteine dicht angeordnet, um die Bücher vor Sonnenlicht zu schützen, die Lesebereiche sind durch eine lockere Anordnung dagegen hell und licht.

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