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Das Wettbewerbsareal ist in seiner näheren Umgebung durch eine heterogene Bebauungsstruktur und eine große Nutzungsvielfalt sowie die stark befahrene Westendstraße im Norden und Zschokkestraße im Osten geprägt.

Fünf- bis sieben­geschossige Hauszeilen zu diesen Seiten formulieren einen Blockrand um das neue Quartier als übergeordnete Fassung und als Lärmpuffer. Im EG der Hauszeilen befinden sich Flächen für Einzelhandel und Gastronomie, darüber Geschoss­wohnungen. In der südöstlichen Zeile ist das Altenheim untergebracht. Auf dem im Osten vorgelagerten Platz, am Schnitt­punkt von Westend- und Zschokke­straße, wird ein 10-geschossiger, markanter Solitär freigestellt, der Büros sowie einen Supermarkt im EG aufnimmt. Dieser ist als begehbarer Sockel ausgebildet und setzt die Platzfläche über eine breite Freitreppe zum Entreé des Solitärs fort.

Im Inneren des Quartiers wird ein lockeres Ensemble aus zwei- bis fünfgeschossigen Stadthäusern etabliert. Die signifikante und differenzierte Erscheinung der Baukörper wird aus den Abstandsflächen erzeugt. Sie enthalten in den zweige­schossigen Sockel Reihenhaustypen mit Privatgärten. In den Türmen befinden sich Geschoss­wohnungen mit großzügigen Terrassen und Balkonen. Die drei Ko­opera­tions­ein­rich­tungen werden locker im Ensemble verteilt. Sie befinden sich ebenfalls in den Sockelzonen und erhalten vorgelagerte Spielgärten. Das Quartier steht im direkten Bezug zum neuen Quartierpark im Süden. Fuß- und Radwege durchziehen das Quartier in beiden Richtungen.

Prägnanz für die neue Bebauung wird durch einen sehr reduzierten Material­kanon erreicht. Es wird zwischen Sockel und Türmen differenziert. Die Sockel­bereiche erhalten Fassa­den­be­klei­dungen aus Holz, wohingegen die Türme mit Beton umhüllt werden. Die Ge­stal­tungs­vorgaben sind: Wenige Materialien, hart und in flächiger Verwendung.

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